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| Abgas
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Verbrennungsprodukt von Brenngasen,
entsteht in Feuerungsanlagen der Haushalte, der Industrie
und Verbrennungsmotoren, gasförmiger Stoff; bei Flüssiggas
ist der Anteil von Staub, SO2, CO und organischen Verbindungen
praktisch Null, das Abgas besteht beinahe ausschließlich
aus Kohlendioxid, Luftstickstoff und Wasserdampf. |
| Absperrhahn |
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Bestandteil
des Tankbehälters, befindet sich im Armaturenkasten,
dient dazu, die Gasentnahme zu sperren. |
| Absperrventil |
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in
der Regel werden Autogasfahrzeuge bivalent betrieben.
Das Autogasfahrzeug kann wahlweise mit Autogas oder
Benzin gefahren werden. Die Absperrventile ermöglichen
das problemlose Umschalten auf den jeweiligen Kraftstoff.
Ein Absperrventil unterbricht die Benzinzufuhr bei Gasbetrieb,
das andere die Gaszufuhr bei Benzinbetrieb zum Motor;
beide arbeiten auf elektromagnetischer Basis; die Ventile
sind vom Armaturenbrett über einen elektrischen Wipp-
oder Drehschalter zu bedienen.
Benzinabsperrventil: befindet sich
zwischen Benzinpumpe und Vergaser; kann meist zusätzlich
mittels Hebel oder Schraube auch manuell geöffnet werden,
falls ein Defekt dies erfordern sollte, z. B. elektrische
Umschaltung außer Betrieb.
Gasabsperrventil: ist mit der vom
Tank zum Motorraum führenden Gasleitung verbunden; Scheuerstellen
oder Knicke sowie Verlegung der Gasleitung in der Nähe
des Auspuffs sind nicht zulässig. |
| ACME |
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Für
Flüssiggaslagerbehälteranlagen häufig gebrauchtes Trapezgewinde
nach US-Norm für von Hand lösbare Verbindungen (ACME
Association of Consulting Management Engineers). |
| Aktionsradius |
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durch
den bivalenten Betrieb verdoppelt sich die Reichweite.
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| Alternative
Kraftstoffe |
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im
Vergleich mit konventionellen Kraftstoffen und anderen
alternativen Antriebsenergien beweist Flüssiggas als
Kraftstoff seine hervorragende Umweltbilanz. Vergleichbare
Ergebnisse erzielen nur Wasserstoff und Erdgas.
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| Antriebstechnik |
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Umstellung
des Ottomotors auf Autogasbetrieb ohne mechanische Änderungen
am Motor; neben einer Autogas-Gemischanlage wird ein
Autogas-Tank installiert, von dem aus das Gas zum Verdampfungsdruckminderer
gelangt, dieser führt das Gas vom flüssigen
in den gasförmigen Zustand über und sorgt
für den für die Gasbildung erforderlichen
Druck.
Moderne Gassysteme ähneln Benzineinspritzanlagen,
sie führen das Gas mit Überdruck in separaten
Leitungen direkt vor die Einlassventile der jeweiligen
Zylinder. Ein mit der Fahrzeugelektronik kommunizierender
Mikroprozessor übernimmt die Gasregelung.
Bei Autogas wird zwischen bivalentem und monovalentem
Betrieb unterschieden. Das Angebot mit Autogas betriebener
Fahrzeuge umfasst zwei Gruppen, Pkw, Kombis und Transporter
auf Basis sonst mit Benzin betriebener Fahrzeuge sowie
Transporter, Lkw und Busse, die als Dieselfahrzeuge
angeboten werden. |
| Anzeigeinstrument |
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befindet
sich am Tankbehälter, zeigt in Prozent an, wie viel
verflüssigtes Gas sich noch im Tank befindet, wird durch
einen Schwimmer betätigt. |
| Amortisation |
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die
Amortisation ist abhängig von der jährlichen Kilometerleistung,
je mehr Kilometer gefahren werden, um so schneller amortisiert
sich die Umrüstung; bei einer jährlichen Fahrleistung
von 30.000 km beträgt die Amortisationszeit etwa 1,5
Jahre. |
| Armaturenkasten |
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Bestandteil
des Tankbehälters, er enthält Armaturen wie Absperrhahn,
Anzeigeinstrument, Füllstutzen, Peilventil und Überdruckventil,
schützt diese vor Beschädigung; muss zum Betanken geöffnet
werden. |
| Autogas |
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Flüssiggas
(LPG - Liquified Petroleum Gas) ist unter Druck von
mindestens 10 bar (20 bis 30 °C) flüssig, besteht aus
einem reinen Propan-Butan-Gemisch, klopffester Kraftstoff
ohne Bleizusatz, für nahezu alle Ottomotoren geeignet;
Autogas hat eine ROZ (Researchoktanzahl) von 101 bis
111 und eine MOZ (Motoroktanzahl) von 97 bis 99. Autogas
ist umweltschonend. Autogas bzw. Flüssiggas ist nach
Ansicht des Umweltbundesamtes ein sehr guter Kraftstoff
für städtische Fahrzeuge. |
| Autogasanlagen |
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von einem speziellen Drucktank, bei Pkw und Transportern meist im Kofferraum des Fahrzeuges, fließt das verflüssigte Autogas über die Entnahmeleitung in den Motorraum zum Gasabsperrventil, das die Gaszufuhr zum Motor bei Benzinbetrieb unterbricht. Bei Gasbetrieb durchfließt das Autogas das Gasabsperrventil und gelangt zum Verdampfer-Druckregler. Dieser wandelt das flüssige Gas in einen gasförmigen Aggregatzustand um und drosselt den Betriebsdruck, damit der Motor exakt die Gasmenge ansaugen kann, die in den verschiedenen Drehzahlbereichen erforderlich ist. Aus dem Verdampfer-Druckregler gelangt das nun gasförmige Autogas in das Mischgerät. Hier wird das Gas mit Luft vermischt, damit es als zündfähiges Gas-Luftgemisch direkt über die Drosselkappen des Vergasers durch den Ansaugkrümmer des Motors in die Verbrennungskammer gelangen kann. |
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